Archive for Juni, 2010

 

Energie sparen durch neue Holzfassade

Juni 30th, 2010Posted by Redakteur

Wenn es um die Erneuerung der Fassade geht, sollte man diese auch gleich dämmen. Eine natürliche Dämmung bietet die Holzfassade. Holz als Werkstoff gilt generell als wärmedämmend und weist darüber hinaus auch ein geringes Gewicht auf, so dass die Holzfassade viele positive Eigenschaften mit sich bringt. Besonders die hinterlüftete Holzbekleidung mit integrierter Wärmedämmung hat sich in diesem Bereich bewährt.

Neben dem formschönen Aussehen bietet diese Fassade eine deutliche Erhöhung des Wärmeschutzes und erhöht ebenso die Temperatur an den Wänden im Inneren. Dadurch wird das Wohnklima sehr sanft und effektiv reguliert. Besonderer Vorteil der Holzfassade: Sie kann auf die bestehende Fassade einfach aufgebracht werden. Hinzu kommt, dass wärmedämmende Maßnahmen staatlich gefördert werden, etwa mit zinsgünstigen Krediten der KfW.

Aufbau der Holzfassade

Der typische Aufbau einer solchen Fassade besteht aus der Außenwand, auf die eine Dämmung oder Lattung aufgebracht wird. Anschließend folgt eine Windsperre, sowie eine Hinterlüftung oder Lattung. Als Abschluss dient dann die Fassadenbekleidung. Mit einer solchen Fassade lässt sich der Energieverbrauch beim Heizen des Hauses, je nach Bauart und dem gesamten Zustand des Hauses, um bis zu 90 Prozent senken.

Ebenfalls finden sich im Handel fertige Elemente, die ähnlich aufgebaut sind. Sie lassen sich einfach und schnell vor die Außenwand hängen. Dabei ist kein Gerüst erforderlich, was auch die Kosten für die Montage deutlich senkt, ebenso wie den Zeitaufwand.

Vor der Montage

Bevor mit der Montage einer dämmenden Holzfassade begonnen wird, sollten einige Punkte überprüft werden. So ist es beispielsweise notwendig, erst einmal die bestehende Fassade auf evtl. Schäden, Risse oder Fugen zu untersuchen, die ausgebessert werden müssen. Die Anschlüsse der Wand an Türen und Fenster sollten dabei ebenfalls gleich begutachtet werden. Oft genug stellt sich heraus, dass auch diese Bauteile erneuert werden sollten, was dann gleich mit geschehen kann.

Baugenehmigung erforderlich

Eine Baugenehmigung für die neue Fassade ist immer dann erforderlich, wenn der Charakter von Farbe und Material verändert werden. Ebenfalls sollten Bauherren beachten, dass die EnEV vorschreibt, dass ein Wärmedurchgangskoeffizient von wenigstens 0,35 W / qmK erreicht werden muss, wird die Fassade erneuert. Ausnahmen gelten lediglich bei Fachwerkhäusern. Durch einen Dachüberstand und eine bestimmte Distanz zum Erdreich, sowie die korrekte Ableitung von Wasser von der Fassade, lassen sich chemische Holzschutzmittel vermeiden.

Diese Möglichkeiten bietet die Holzfassade

Die Zeiten, in denen eine Holzfassade nur in einer bestimmten Art möglich war, sind längst vorbei. Heute können Holzfassaden sehr individuell gestaltet werden. So ist die Fassade aus Vollholz besonders langlebig und kann nicht nur für Einfamilienhäuser, sondern ebenso für Mehrgeschosser genutzt werden. Die Anforderungen an Wärme- und Feuchtigkeitsschutz werden damit bestens erfüllt. Zudem kann die Montage sehr schnell und trocken erfolgen.

Auch die Verbindung von Glas und Holz kann positive Effekte mit sich bringen. Zunächst einmal ist der optische Aspekt hierbei nicht zu unterschätzen. Er sorgt dafür, dass aus Holz und Glas ein wahrer Hingucker wird. Das Glas sammelt dann das Sonnenlicht, das von der massiven Altbauwand gespeichert werden kann. Außerdem sieht diese Verbindung eine Verlängerung des Gebäudes vor, wodurch zusätzlicher Wohnraum entsteht, etwa ein Wintergarten.

Holzwerkstoffplatten können für die Holzfassade ebenfalls eingesetzt werden. Hierbei sind OSB Platten zu empfehlen, die teilweise geschosshoch angeboten werden und bis zu 2,80 Meter breit ausfallen können. Das ist eine besonders günstige Variante für die Holzfassade.

Effektiver Holzschutz

Ebenfalls sollte bei der Holzfassade auf einen effektiven Holzschutz geachtet werden. Hierbei sind pigmentierte Anstriche besonders beliebt. Diese Lasuren, wasserlösliche Wetterschutzlacke auf Acrylbasis oder farbig behandelte Profilbretter lassen die Holzfassade nicht nur optisch besser wirken, sondern sorgen zudem für einen lange beständigen Schutz des Holzes vor dem Vergrauen.

Ebenfalls empfiehlt man, die Fassade bereits vor der Montage zu streichen. Kleinste Risse sollten schnellstmöglich ausgebessert werden. Denn sie können bereits dafür sorgen, dass Wasser ins Holz eindringen kann und somit dieses aufquellen lässt. Dann würde der restliche Lack ebenfalls abplatzen.

Kletterpflanzen sind eine Bereicherung für jeden Garten

Juni 29th, 2010Posted by Redakteur

Kletterpflanzen sind uns allen sicherlich bekannt. Sie zeichnen sich durch riesige, stark duftende Blüten und oft meterlange Lianen und Triebe aus. Dabei können Kletterpflanzen den Garten besonders gut bereichern. Sie stammen ursprünglich aus dichten Wäldern, weshalb sie stark in die Höhe wachsen mussten, um ausreichend Licht zu erhalten. Kletterpflanzen können aber nicht nur optisch einen Blickfang darstellen, sondern erfüllen auch vielfältige sinnvolle Funktionen.

Funktionen der Kletterpflanzen

Lange galten Hauswände, die mit Efeu oder Wildem Wein versehen waren, als optischer Blickfang. Um die positiven Funktionen, die die Kletterpflanzen dabei übernehmen können, wussten bis dato allerdings die wenigsten. So stellen Kletterpflanzen einen guten Wärmeschutz dar. Durch das dichte Blattwerk entsteht ein um sechs bis sieben Prozent geringerer Wärmeverlust an der entsprechenden Wand.

Auch im Sommer dient die Kletterpflanze als Sonnenschutz. So werden bis zu 80 Prozent der Sonnenstrahlen von den Kletterpflanzen absorbiert und reflektiert. Das heißt, es werden zahlreiche Sonnenstrahlen von der Wand ferngehalten, dies kühlt im Sommer. Im Winter kann die Wandtemperatur um ein bis zwei Grad Celsius gesteigert werden.

Ebenfalls schützen Kletterpflanzen vor starkem Regen und Feuchtigkeit an der Mauer. Sogar der Schwefeldioxyd-Gehalt sinkt im Blattwerk, so dass die Kletterpflanzen auch einen guten Filter für Schadstoffe aller Art darstellen. Natürlich ist auch die Umwelt ein Profiteur der Kletterpflanzen, die einen idealen Unterschlupf für allerlei Tierchen bieten.

Welche Kletterpflanzen sind die richtigen?

Um die Entscheidung für die passenden Kletterpflanzen zu treffen, müssen Sie um die Eigenschaften der Pflanzen und die Substanz des Hauses bzw. der Mauer, an der sie ranken sollen, Bescheid wissen. Vielfach werden Selbstklimmer im Handel angeboten. Sie gehen eine direkte Verbindung mit dem jeweiligen Untergrund ein, indem sie an ihm haften. Dabei werden die Wurzeln als Haftorgane genutzt. Allerdings muss die Wand rissfrei und fest sein, sonst können Selbstklimmer auch einen Schaden an der Wand verursachen. Zu den Selbstklimmern zählen der Efeu oder die Kletterhortensie, um nur einige Beispiele zu nennen.

Daneben gibt es die Haftscheibenranker, zu denen der Wilde Wein gehört. Sie zählen zwar auch zur übergeordneten Gruppe der Selbstklimmer, doch haften sie nicht, indem die Wurzeln ins Gemäuer eindringen. Sobald ein Kontakt zwischen Wand und Pflanze entsteht, wird ein Sekret abgegeben, das für die Haftung sorgt, die Wand jedoch nicht schädigt.

Bei einem Fachwerkhaus sollte auf Selbstklimmer allerdings verzichtet werden, da sie das Fachwerk durch einwachsende Wurzeln und Triebe schnell zerstören können. Bekleidungen, welche zur Abdeckung von Hohlräumen dienen, eignen sich ebenfalls nicht, da die Bekleidung durch einwachsende Wurzeln abgesprengt werden könnten. Bei Kunstharzputzen eignen sich Selbstklimmer ebenfalls wenig, da sie regelmäßig erneuert werden müssen. Außerdem weisen sie nur eine begrenzte Tragfähigkeit auf. Bei einem dünnen Oberputz, einem rissigen Putz oder ausgewittertem Mauerwerk sollte ebenfalls auf Selbstklimmer verzichtet werden. Genauso wenig darf das Dach überwuchert werden.

Kletterpflanzen am Gerüst

Auch bei den Kletterpflanzen für Gerüste gibt es eine große Auswahl. So unterscheidet man in die windenden, die rankenden Kletterpflanzen und die Spreizklimmer. Windende Pflanzen können ihre Triebe und Stängel selbstständig um alle Materialien winden, die ihnen Halt geben. Dabei sind Drähte und Spaliere besonders gut geeignet. Typische Beispiele für solche windenden Pflanzen sind Blauregen, Geißblatt und Feuerbohne.

Die Rankpflanzen greifen ebenfalls selbstständig nach allem, was Halt bietet. Besonders gut wachsen sie an Spalieren, Netzen und Gittern. Beispiele hierfür sind die Clematis und der Wein. Bei den Spreizklimmern handelt es sich nicht um Selbstklimmer. Sie können sich nicht von alleine festhalten, sondern müssen an ein Gerüst angebunden werden. Als Beispiel seien hier die Kletterrosen und Brombeeren genannt.

Diese Rankhilfen können verwendet werden

Für Kletterpflanzen stehen verschiedenste Rankhilfen zur Verfügung. Dazu zählen auch die Baustahlmatten, die im Baumarkt sehr preiswert angeboten werden. Sie eignen sich vor allem für Pflanzen, die den Blattstielrankern und den Sprossrankern zuzuordnen sind. Um ein Rosten zu vermeiden, sollten sie vor dem Einsatz als Rankhilfe gestrichen werden. Alternativ ist auch das Verzinken möglich.

Drahtseile und Drähte sind ebenfalls bewährte Rankhilfen. Sie eignen sich gut für Blauregen oder Kletterrosen. Im Handel werden sie verzinkt angeboten, aber genauso mit einer Kunststoffummantelung. Teurer sind die Bausatzsysteme aus rostfreiem Edelstahl. Mit einem Kokosseil, das zusätzlich um die Drähte und Drahtseile gewunden wird, können die Pflanzen noch besser ranken. Allerdings sollte ein Abstand zur Wand von 15 Zentimetern eingehalten werden. Denn gerade Pflanzen mit großem Volumen benötigen diesen Abstand.

Spaliere sind ebenfalls zu den Rankhilfen zu zählen. Sie werden oft aus Dachlatten zusammengestellt und stellen den begabten Heimwerker vor eine attraktive Aufgabe. Wichtig ist, dass das Holz druckimprägniert ist. Alternativ kann es auch mit Holzschutzmitteln gestrichen werden. Bei den Spalieren sollte mit Senkrechtschrauben gearbeitet werden. Zwar sind auch Nägel möglich, doch beeinträchtigen diese die Optik. Mit Hilfe von Fassadendübeln können Abstandshalter auf der Wand aufgebracht werden, um einen gewissen Abstand zu selbiger zu erhalten. Gut geeignet sind Spaliere übrigens für Blauregen, Knöterich und Baumwürger.

Flurbereich richtig gestalten

Juni 28th, 2010Posted by Redakteur

Flure und Dielen sind nicht nur der Eingangsbereich einer Wohnung bzw. eines Hauses, sondern ebenso die Visitenkarte selbigens. Denn hierbei gilt, dass der erste Eindruck zählt und dieser wird nun einmal durch Flur oder Diele geschaffen. Für viele Menschen ist dieser Grundgedanke durchaus nachvollziehbar und sie wünschen sich nichts sehnlicher, als in einen einladenden, hellen Flur nach Hause zu kommen. Doch an der Umsetzung hapert es häufig.

Meist sind schlecht geschnittene Räumlichkeiten und viel zu wenig Platz dafür verantwortlich. Die richtige Einrichtung für den Flur zu finden, ist dann oftmals nicht leicht. Doch auch, ohne Innenarchitektur studiert zu haben, kann man einen kleinen Flur durchaus wohnlich gestalten. Wir zeigen, wie es geht.

Viel Licht und Helligkeit

Gerade Flur und Diele, für die es keine Vorschriften bezüglich der Mindestgrößen gibt, sind oft schwierig wohnlich einzurichten. Auch Licht fehlt oftmals, aufgrund mangelnder Fenster. Dem kann man entgegen wirken, wenn bei der Einrichtung des Flurs auf helle Farben gesetzt wird. Diese spielen zumindest mehr Weite im Flur vor. Dabei sollte nicht nur die Wand hell gestaltet werden, sondern ebenso der Boden. Zu beachten ist dabei, dass Bodenbeläge auch in angrenzenden Räumen im gleichen Farbton gehalten werden sollten. Sonst werden die Grenzen des Flurs zu scharf abgegrenzt, was wiederum zu einer engeren Wahrnehmung führt.

Ebenso wichtig ist die Beleuchtung im Flur. Sie sollte möglichst gleichmäßig erfolgen und Schattenzonen sollten soweit wie möglich ausgeschlossen werden. Das gelingt gut mit Strahlern, die die dunklen Ecken ausleuchten. Große Spiegel sind außerdem sinnvoll, da sie durch die Dopplung von Licht und Raum für mehr Weite sorgen, wenn auch nur optisch.

Besonders wichtig im Flur: Unordnung wirkt wie Enge. Deshalb sollte der Flur stets aufgeräumt sein. Bei Altbauten sind Flure zwar oft groß, durch enorme Raumhöhen kann jedoch ebenfalls ein negativer Eindruck entstehen. Hier sollten die Decken abgehängt werden. Ein paar einfache Stangen, über die Stoffsegel gehängt werden, können für Abhilfe sorgen. Ebenfalls eignen sich die Stoffsegel vor einer Lichtquelle angebracht, als Weichzeichner.

Stauraum im Flur

Auch im Flur braucht man Stauraum. Dieser wird meist über Regale, Schuhschränke und große Flurgarderoben erreicht. Doch wie werden diese Möbel am besten platziert? Bei einem sehr schmalen Flur, empfiehlt es sich, alles an einer Wand entlang aufzustellen. Dabei gilt, dass eine Schrankwand besser geeignet ist, als einzelne Regale. Sie sorgt nämlich für klare Strukturen.

Bei quadratischen Fluren dagegen sollten die Möbel nicht entlang der Wände aufgestellt werden. Besser ist es, mehrere hohe Stücke zu verwenden und auch Borden unter der Decke anzubringen. Sie können einmal um den gesamten Flur herum verlaufen. Die Möbel am Boden sollten in die Ecken gestellt werden, so schafft man mehr Raum in der Mitte.

Nischen lassen sich als Stauraum ebenfalls sehr gut verwenden. Hierbei ist eine Schiebetür die optimale Wahl, da sie nicht zusätzlichen Platz wegnimmt, wie das bei aufschwingenden Türen der Fall ist.

Für Stimmung sorgen

Wenn mit diesen Tipps die größten Mängel des Flurs beseitigt sind, geht es an die einladende Stimmung, die selbiger vermitteln soll. Hier können wahre Wunder mit kleinen Accessoires und Farbtupfern erzielt werden. Schöne Vasen oder Bilder, die zusätzlich beleuchtet werden, können ein sehr wohnliches Ambiente schaffen, dass den Flur sehr einladend wirken lässt. Außerdem lenken die Accessoires von anderen Problemzonen des Flurs ab.

Stilvolle Designer Möbel zum kleinen Preis

Juni 27th, 2010Posted by Redakteur

Die Suche nach den richtigen Möbeln für das eigene Heim gestaltet sich oft alles andere, als einfach. Dabei ist es jedoch besonders wichtig, sich für formschöne Möbel zu entscheiden, die dem eigenen Stil entsprechen. Schnell fällt dann die Wahl auf Designer Möbel, die besonders stylisch und ausgefallen daher kommen. Doch sind die Kosten hierfür oftmals zu hoch und würden das eigene Budget deutlich sprengen. Damit das gar nicht erst passiert, sollte auch nach Alternativen gesucht werden.

Myfab.com – Designer Möbel besonders günstig

Eine dieser Alternativen könnte das Portal myfab.com sein. Seit gut einem Jahr können Jungdesigner, die noch recht unbekannt sind, ihre aktuellen Entwürfe für Möbel hier vorstellen. Die Kunden stimmen dann ab, ob ihnen die Entwürfe gefallen oder nicht. Sobald genügend positive Stimmen gezählt wurden, wird das Stück in die Kollektion des Portals aufgenommen.

Eine Verkaufsaktion, die meist eine Woche lang dauert, wird gestartet. Während dieses Zeitraums können die Kunden die Möbel bestellen. Wer schon für das betreffende Stück abgestimmt hat, erhält bei der Bestellung zudem einen attraktiven Rabatt.

Nach Abschluss der Verkaufsaktion wird das Möbelstück in genau der Zahl angefertigt, in der die Kunden es bestellt haben. Überproduktionen haben somit keine Chance. Auch wird der Groß- und Einzelhandel, also jeglicher Zwischenhändler vollständig außen vor gelassen. Dadurch wiederum gelingt es, die Preise niedrig zu halten. Die Lieferung erfolgt direkt nach Hause. Dabei gehen die Kunden keinerlei Risiko ein. Sie haben ein 14-tägiges Rückgaberecht, sowie eine Garantieleistung von zwei Jahren. Dennoch lassen sich enorme Einsparungen bei diesem Modell des Möbelkaufs erzielen, alleine schon aufgrund der Ausschaltung der Zwischenhändler und der Lagerhaltung.

Mit dem Rollladen Motor Muskelkraft sparen

Juni 26th, 2010Posted by Redakteur

Das lästige Hochziehen und Schließen von schweren Rollläden erweist sich im Laufe der Zeit als alles andere als angenehm. Vielmehr setzen immer mehr Menschen auf Elektrik, statt auf reine Muskelkraft. Mit einem Gurtwickler und etwas Strom lassen sich die Rollläden besonders einfach öffnen und schließen.

Dabei gibt es hochmoderne Modelle, die sich dadurch auszeichnen, dass sie die Rollläden bei massiver Sonneneinstrahlung automatisch schließen. So kann das Haus vor der übermäßigen Aufheizung ebenso geschützt werden, wie die Pflanzen vor dem Verbrennen. In sehr kalten Nächten schließen sich die Rollläden automatisch und sorgen so für einen effektiven Wärmeschutz. Des Weiteren lassen sich bei modernen Rollladen Motoren Anwesenheiten auch bei Abwesenheit simulieren. Integrierte Zeitschaltuhren öffnen und schließen die Rollläden zu vorher festgelegten Zeiten.

Rollladen Motor richtig einbauen

Der Einbau eines Rollladen Motors ist ebenfalls sehr einfach. Zunächst wird der vorhandene Rollladen ganz herunter gelassen, die Blende wird abmontiert und der Gurtwickler ausgebaut. Die Feder sollte dabei von Hand vorsichtig entspannt werden. Auch das Band sollte vom Gurtwickler entfernt werden

Anschließend kann der Rollladen Motor eingebaut werden. Hierfür wird zum Beispiel beim Easylift von Somfy die Gehäuseschale gelöst und die seitlichen Knöpfe am unteren Ende werden zeitgleich gedrückt. Danach kann der Gurtwickler in die Wandtasche geschoben und mit Schrauben befestigt werden. Nun werden Akku und Haltegummi ins Gehäuse gegeben und der Stecker in die Steckdose gesteckt. Danach kann sich der Akku entsprechend aufladen. Die Gehäuseschale wird nun aufgesetzt, der noch herab hängende Gurt wird einen halben Meter über der Oberkante des Wicklers abgeschnitten. Anschließend wird das Blech geöffnet, die Ecken werden rund geschnitten. Vom Gurtende aus werden 18,5 Zentimeter abgemessen und markiert. Bis zu dieser Markierung wird der Gurt ins Gehäuse geschoben und strafft sich dann selbst.