Archive for the ‘Energiesparen’ Category

 

Energie sparen im Urlaub

Juli 16th, 2010Posted by Redakteur

Die Urlaubssaison ist längst in vollem Gange, die Koffer sind gepackt und nun geht die Reise los. Was viele Urlauber aber vergessen: Obwohl sie im Urlaub vom Alltag abschalten wollen, verschenken sie bares Geld. Denn die Elektrogeräte, die in der Wohnung sind, verbrauchen auch bei Nichtbenutzung Strom.

Darauf weist aktuell die Verbraucherzentrale hin. Juleka Schulte-Ostermann, die die Verbraucherzentrale in Norderstedt leitet, verdeutlicht noch einmal, dass Fernseher, Stereoanlagen oder Computer, die im Standby-Betrieb stehen, die größten heimlichen Stromfresser in deutschen Haushalten sind. Dabei können Urlauber ihre Urlaubskasse durchaus bis zu 115 Euro jährlich aufbessern, wenn sie ihre Geräte rigoros vom Strom trennen. Dabei muss natürlich, dank moderner Lösungen, nicht jedes Gerät einzeln aus der Stromversorgung entfernt werden. Kippschalter an einer Steckdosenleiste ermöglichen es, auch mehrere Geräte gleichzeitig vom Stromnetz zu trennen.

Ebenso kann es sinnvoll sein, sich gerade in den Sommermonaten Gedanken um die energetische Beschaffenheit des eigenen Hauses zu machen. Hierbei gilt, dass eine Überhitzung im Inneren des Hauses oft einer mangelhaften Wärmedämmung zu verdanken ist. Jetzt ist die richtige Zeit, sich die Wärmedämmung einmal genauer anzuschauen, um so herauszufinden, welche Maßnahmen man gegen übermäßige Hitzeentwicklung im Sommer bzw. eindringende Kälte und entweichende Wärme im Winter ergreifen kann. Dies ist ebenfalls bedeutend, wenn es darum geht, wertvolle Energie zu sparen. Eine umfassende Beratung zur energetischen Sanierung ist dabei in fast allen Verbraucherzentralen möglich. Ausgewiesene Experten beraten kompetent und unabhängig gegen Entrichtung einer geringen Gebühr. Eine Anmeldung bei der örtlichen Verbraucherzentrale ist allerdings sinnvoll, dabei erfährt man auch gleich, welche Unterlagen mitzubringen sind, damit die individuelle Beratung erfolgreich stattfinden kann.

Mit neuer Heizung Energie sparen

Juli 8th, 2010Posted by Redakteur

Laut Expertenaussagen müssen bis zum Jahr 2020 mehr als zehn Millionen Heizungen in Deutschland ausgetauscht werden. Die alten Heizkessel arbeiten nicht mehr effektiv genug und sorgen so für einen zu hohen Energieverbrauch. Dadurch steigen natürlich auch die Kosten für den einzelnen Haushalt. Deshalb wird es Zeit, sich Gedanken über andere Heizsysteme und deren Vorteile zu machen. Wer den Energieverbrauch insgesamt senken will, kann neben der Heizung natürlich auch die Fassade dämmen, die Fenster austauschen oder Kellerdecke und Dach abdämmen. Die Wahl fällt also nicht einfach. Allerdings zeigt sich, dass die neue Heizung sich noch innerhalb der kürzesten Zeit rechnet.

Erdgas-Brennwert-Heizungen mit Solarthermie

Eine Möglichkeit für die neue Heizung ist die Erdgas-Brennwert-Heizung, die durch Solarthermie unterstützt wird. Damit lassen sich die Energiekosten um bis zu 40 Prozent jährlich senken. Das entspricht bei einem durchschnittlichen Verbrauch Einsparungen in Höhe von bis zu 700 Euro. Bei dieser Variante hat sich die Investition in die Heizung nach 6,9 Jahren gerechnet. Dabei bietet sie nicht nur Vorteile beim Einsparen von Energie.

Erdgas-Brennwert-Heizungen für die Umwelt

Auch die Umwelt kann von der Erdgas-Brennwert-Heizung profitieren. Hierbei gilt, dass Erdgas einer der fossilen Brennstoffe ist, die die geringsten Emissionen verursachen. Zusätzlich wird der CO2-Ausstoß beim eigentlichen Heizen reduziert, da hierbei modernste Brennwerttechnik zum Einsatz kommt. Somit kann eine Einsparung von bis zu vier Tonnen CO2 bei einem normalen Durchschnittshaushalt erreicht werden.

Wird die Erdgas-Brennwert-Heizung dann noch mit Solarthermie unterstützt, so kann die Einsparung sogar noch höher ausfallen. Die Solarthermie nutzt die Energie der Sonne zur Warmwasserbereitung und Unterstützung der Heizung. Sie zählt dabei zu den erneuerbaren Energiequellen, wodurch die Umwelt noch weiter entlastet wird.

Prämien gibt es außerdem

Doch nicht nur die Einsparungen bei den Energiekosten und dem Verbrauch, sowie der Schutz der Umwelt sind oftmals ausschlaggebend für die Entscheidung. Ebenso wichtig sind die staatlichen Fördermittel, die gewährt werden. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, insgesamt 85 Millionen Tonnen CO2 einzusparen. Mit der modernen Erdgas-Brennwert-Heizung und unterstützender Solarthermie würde die Regierung diesem Ziel einen deutlichen Schritt näher kommen.

Deshalb bietet man auch verschiedenste Förderprogramme seitens des Staates, der Kommunen und der Länder an. Bis Ende diesen Jahres werden beispielsweise für den Heizkessel Zuschüsse von 400 Euro gezahlt, wenn eine Erdgas-Brennwert-Heizung installiert wird. Hinzu kommen Prämien in Höhe von 105 Euro für jeden Quadratmeter Kollektorfläche bei der Solarthermie. Außerdem können zinsgünstige Kredite von der KfW oder dem BAFA in Anspruch genommen werden. Alles in allem sind bis zu 1.660 Euro Förderung möglich. Hier sollte man entsprechende Beratung in Anspruch nehmen, um die besten Förderkombinationen für den eigenen Bedarf herauszufinden. Denn durch regional unterschiedliche Förderprogramme können auch unterschiedliche Mittel genutzt werden.

Energie sparen durch neue Holzfassade

Juni 30th, 2010Posted by Redakteur

Wenn es um die Erneuerung der Fassade geht, sollte man diese auch gleich dämmen. Eine natürliche Dämmung bietet die Holzfassade. Holz als Werkstoff gilt generell als wärmedämmend und weist darüber hinaus auch ein geringes Gewicht auf, so dass die Holzfassade viele positive Eigenschaften mit sich bringt. Besonders die hinterlüftete Holzbekleidung mit integrierter Wärmedämmung hat sich in diesem Bereich bewährt.

Neben dem formschönen Aussehen bietet diese Fassade eine deutliche Erhöhung des Wärmeschutzes und erhöht ebenso die Temperatur an den Wänden im Inneren. Dadurch wird das Wohnklima sehr sanft und effektiv reguliert. Besonderer Vorteil der Holzfassade: Sie kann auf die bestehende Fassade einfach aufgebracht werden. Hinzu kommt, dass wärmedämmende Maßnahmen staatlich gefördert werden, etwa mit zinsgünstigen Krediten der KfW.

Aufbau der Holzfassade

Der typische Aufbau einer solchen Fassade besteht aus der Außenwand, auf die eine Dämmung oder Lattung aufgebracht wird. Anschließend folgt eine Windsperre, sowie eine Hinterlüftung oder Lattung. Als Abschluss dient dann die Fassadenbekleidung. Mit einer solchen Fassade lässt sich der Energieverbrauch beim Heizen des Hauses, je nach Bauart und dem gesamten Zustand des Hauses, um bis zu 90 Prozent senken.

Ebenfalls finden sich im Handel fertige Elemente, die ähnlich aufgebaut sind. Sie lassen sich einfach und schnell vor die Außenwand hängen. Dabei ist kein Gerüst erforderlich, was auch die Kosten für die Montage deutlich senkt, ebenso wie den Zeitaufwand.

Vor der Montage

Bevor mit der Montage einer dämmenden Holzfassade begonnen wird, sollten einige Punkte überprüft werden. So ist es beispielsweise notwendig, erst einmal die bestehende Fassade auf evtl. Schäden, Risse oder Fugen zu untersuchen, die ausgebessert werden müssen. Die Anschlüsse der Wand an Türen und Fenster sollten dabei ebenfalls gleich begutachtet werden. Oft genug stellt sich heraus, dass auch diese Bauteile erneuert werden sollten, was dann gleich mit geschehen kann.

Baugenehmigung erforderlich

Eine Baugenehmigung für die neue Fassade ist immer dann erforderlich, wenn der Charakter von Farbe und Material verändert werden. Ebenfalls sollten Bauherren beachten, dass die EnEV vorschreibt, dass ein Wärmedurchgangskoeffizient von wenigstens 0,35 W / qmK erreicht werden muss, wird die Fassade erneuert. Ausnahmen gelten lediglich bei Fachwerkhäusern. Durch einen Dachüberstand und eine bestimmte Distanz zum Erdreich, sowie die korrekte Ableitung von Wasser von der Fassade, lassen sich chemische Holzschutzmittel vermeiden.

Diese Möglichkeiten bietet die Holzfassade

Die Zeiten, in denen eine Holzfassade nur in einer bestimmten Art möglich war, sind längst vorbei. Heute können Holzfassaden sehr individuell gestaltet werden. So ist die Fassade aus Vollholz besonders langlebig und kann nicht nur für Einfamilienhäuser, sondern ebenso für Mehrgeschosser genutzt werden. Die Anforderungen an Wärme- und Feuchtigkeitsschutz werden damit bestens erfüllt. Zudem kann die Montage sehr schnell und trocken erfolgen.

Auch die Verbindung von Glas und Holz kann positive Effekte mit sich bringen. Zunächst einmal ist der optische Aspekt hierbei nicht zu unterschätzen. Er sorgt dafür, dass aus Holz und Glas ein wahrer Hingucker wird. Das Glas sammelt dann das Sonnenlicht, das von der massiven Altbauwand gespeichert werden kann. Außerdem sieht diese Verbindung eine Verlängerung des Gebäudes vor, wodurch zusätzlicher Wohnraum entsteht, etwa ein Wintergarten.

Holzwerkstoffplatten können für die Holzfassade ebenfalls eingesetzt werden. Hierbei sind OSB Platten zu empfehlen, die teilweise geschosshoch angeboten werden und bis zu 2,80 Meter breit ausfallen können. Das ist eine besonders günstige Variante für die Holzfassade.

Effektiver Holzschutz

Ebenfalls sollte bei der Holzfassade auf einen effektiven Holzschutz geachtet werden. Hierbei sind pigmentierte Anstriche besonders beliebt. Diese Lasuren, wasserlösliche Wetterschutzlacke auf Acrylbasis oder farbig behandelte Profilbretter lassen die Holzfassade nicht nur optisch besser wirken, sondern sorgen zudem für einen lange beständigen Schutz des Holzes vor dem Vergrauen.

Ebenfalls empfiehlt man, die Fassade bereits vor der Montage zu streichen. Kleinste Risse sollten schnellstmöglich ausgebessert werden. Denn sie können bereits dafür sorgen, dass Wasser ins Holz eindringen kann und somit dieses aufquellen lässt. Dann würde der restliche Lack ebenfalls abplatzen.