Archive for the ‘Möbel’ Category

 

Neue Möbel braucht das Land?

Juli 13th, 2010Posted by Redakteur

Zugegeben, ohne Möbel wäre keine Wohnung ein wirklicher Rückzugsort. Doch die aktuellen Entwürfe von mehr als 150 Jungdesignern aus über 24 Nationen zeigen, dass man sich in diesen Tagen auf schlichte Eleganz und die Wiederentdeckung althergebrachter Designs besinnt. Einen Tag lang konnten sich Designer auf der Website des Red Dot Design Awards um einen der begehrten 50 Plätze bewerben. Besonders häufig waren hierbei sehr nüchterne und sachliche Entwürfe zu sehen, die irgendwie auch schon bekannt vorkommen.

Der i-Sit von Lone Storgaard

Der i-Sit beispielsweise ist so ein Kandidat. Hierbei hat die junge dänische Designerin Lone Storgaard ihre Phantasie spielen lassen. Allerdings erinnert der Sessel an den Lounge Chair, der einst von Charles und Ray Eames entworfen wurde, zumindest was die Formgebung angeht. Farblich dagegen erinnert die Musterung an Arne Jacobsen.

Auch finden sich die markanten Sesselohren beim i-Sit wieder, die nur dahingehend unterschiedlich vom Entwurf von Arne Jacobsen sind, dass sie nach innen genickt und kantiger ausgeführt sind. Gefertigt wird der i-Sit übrigens von Magnus Olesen, einer traditionellen Firma für den Möbelbau. Ergonomisch ist der Sessel sehr ausgefeilt und hat gute Chancen auf den Sieg. Denn das Design Zentrum Nordrhein-Westfalen hat auffallend viele sachliche Entwürfe mit dem Red Dot Design Award bereits im vergangenen Jahr gekürt.

Zu diesen gekürten Entwürfen zählt etwa der Beistelltisch Joco, der unter EOOS entstand. Er besteht aus einer schwarzen Platte, die auf schmalen Streben befestigt ist. Die filigrane Struktur, die dadurch entsteht, zeichnet den Beistelltisch aus, ebenso wie das Spiel von Licht und Schatten. Auch der Stuhl Orizuro von Ken Okuyama gewann schon einen solchen Preis. Er ist aus einem einzigen Stück Sperrholz angefertigt, das durch Reispapier verstärkt wird. Außerdem erinnert er sehr stark an die Kunst des Origami. Gefertigt wird der Stuhl von Tendo Mokko, die diese Technik bereits seit 60 Jahren umsetzt. So entstand auch der Klassiker von Sori Yanagi, der Butterfly-Hocker.

Kritik am Design

Experten der Branche sind sich allerdings darüber einig, dass es den aktuellen Entwürfen an Experimentierfreudigkeit fehlt. Zu oft besinnen sich die Designer auf Trends aus längst vergangenen Tagen. Die 1950er und 1960er Jahre mit den dünnen Stuhl- und Tischbeinen, den Kugelkörpern und fließenden Formen prägen die aktuellen Designs. Experimentelle Ansätze sind dagegen selten zu sehen, ebenso wie wirkliche Innovationen im Möbel-Design.

Obwohl viele Designs an die Trends der 1950er bis 1980er Jahre erinnern, sind doch auch zukunftsweisende Technologien bei der Fertigung mit eingeflossen. Und die Kunden selbst wünschen sich eben diese Designs, was wiederum zeigt, warum es doch wichtig ist, sich auf Altbewährtes zu verlassen und es neu aufleben zu lassen.

Holzmöbel beliebt wie eh und je

Juli 5th, 2010Posted by Redakteur

Holz ist einer der natürlichsten Stoffe, wenn es darum geht, Möbel herzustellen. Und nicht zuletzt deswegen sind die Holzmöbel auch nach wie vor so beliebt. Sie strahlen Gemütlichkeit und Behaglichkeit gleichermaßen aus. Doch Holz kann noch vieles mehr. So werden Wärme und Feuchtigkeit aufgenommen und wieder abgegeben, wodurch sich das gesamte Raumklima verbessert. Auch kann Holz durch seine Optik überzeugen.

Während Möbel aus Kunststoff unansehnlich altern, dunkelt Holz unter dem Lichteinfluss nur nach. Dadurch wird es ebenfalls möglich, dass Holz eine Patina erhält. Es kann hierbei zu Farbspielen und kleineren Unregelmäßigkeiten kommen. Doch gerade das macht den Reiz von Holzmöbeln aus, denn jedes Stück ist ein Unikat. Bei mehr als 100 im Möbelbau verwendeten Holzarten findet sich mit Sicherheit für jeden Geschmack das passende Holz.

Welches Holz ist das Richtige?

Je nach Art der Wünsche an die Einrichtung kommen verschiedene Holzmöbel in Frage. So eignen sich dunkle Hölzer beispielsweise besser, wenn eine behagliche, gemütliche Atmosphäre geschaffen werden soll. Dunkle Holzmöbel erscheinen solide und beständig. Sie stellen oft einen echten Blickfang dar und strukturieren den Raum. Das eignet sich besonders für sehr große Räume, allerdings wirken dunkle Holzmöbel in kleinen Räumen schnell zu wuchtig. Hier sollten nur wenige Stücke aufgestellt werden oder man muss etwas tricksen. So können offene Regale auch im dunklen Holzton wirken, große Schrankwände dagegen wirken wieder zu wuchtig.

Bei hellen Holzmöbeln dagegen wird der Raum optisch vergrößert. Dennoch strahlen sie Gemütlichkeit aus. Helle Holzmöbel kennen wir vor allem aus dem skandinavischen Raum und auch hierzulande hat uns der Trend längst ergriffen. Ebenfalls lässt sich dunkles Holz sehr gut mit zarten Pastellfarben, aber auch mit kräftigen Farben für den Wohnraum kombinieren.

Holzmöbel richtig pflegen

Bei den Holzmöbeln sollte zudem darauf geachtet werden, dass sie die richtige Pflege erhalten. Häufig wird offenporiges Holz verwendet, das antistatisch wirkt und atmen kann. Es kann das Raumklima verbessern und zieht Staub eben nicht an. Die Reinigung erfolgt mit einem trockenen Tuch, wobei Mikrofasertücher ungeeignet sind, da sie die Oberfläche des Holzes aufrauen.

Oftmals ist auch die Oberfläche gewachst oder geölt. In diesem Fall empfiehlt sich eine Nachbehandlung, die ein bis zwei Mal jährlich erfolgen sollte. Lackierte Flächen können dagegen mit einem einfachen Staubtuch gereinigt werden. Eine höhere Reinigungswirkung erzielt man mit einem nebelfeuchten Tuch. Möbelpolituren und Sprays sind dagegen tabu, sie würden den Lack nur zerstören.

Stilvolle Designer Möbel zum kleinen Preis

Juni 27th, 2010Posted by Redakteur

Die Suche nach den richtigen Möbeln für das eigene Heim gestaltet sich oft alles andere, als einfach. Dabei ist es jedoch besonders wichtig, sich für formschöne Möbel zu entscheiden, die dem eigenen Stil entsprechen. Schnell fällt dann die Wahl auf Designer Möbel, die besonders stylisch und ausgefallen daher kommen. Doch sind die Kosten hierfür oftmals zu hoch und würden das eigene Budget deutlich sprengen. Damit das gar nicht erst passiert, sollte auch nach Alternativen gesucht werden.

Myfab.com – Designer Möbel besonders günstig

Eine dieser Alternativen könnte das Portal myfab.com sein. Seit gut einem Jahr können Jungdesigner, die noch recht unbekannt sind, ihre aktuellen Entwürfe für Möbel hier vorstellen. Die Kunden stimmen dann ab, ob ihnen die Entwürfe gefallen oder nicht. Sobald genügend positive Stimmen gezählt wurden, wird das Stück in die Kollektion des Portals aufgenommen.

Eine Verkaufsaktion, die meist eine Woche lang dauert, wird gestartet. Während dieses Zeitraums können die Kunden die Möbel bestellen. Wer schon für das betreffende Stück abgestimmt hat, erhält bei der Bestellung zudem einen attraktiven Rabatt.

Nach Abschluss der Verkaufsaktion wird das Möbelstück in genau der Zahl angefertigt, in der die Kunden es bestellt haben. Überproduktionen haben somit keine Chance. Auch wird der Groß- und Einzelhandel, also jeglicher Zwischenhändler vollständig außen vor gelassen. Dadurch wiederum gelingt es, die Preise niedrig zu halten. Die Lieferung erfolgt direkt nach Hause. Dabei gehen die Kunden keinerlei Risiko ein. Sie haben ein 14-tägiges Rückgaberecht, sowie eine Garantieleistung von zwei Jahren. Dennoch lassen sich enorme Einsparungen bei diesem Modell des Möbelkaufs erzielen, alleine schon aufgrund der Ausschaltung der Zwischenhändler und der Lagerhaltung.