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Einrichtung der Wohnung verrät viel, aber nicht alles

Juli 17th, 2010Posted by Redakteur

Ob nun der erste Besuch in der Wohnung des neuen Partners ansteht oder Freunde besucht werden: An erster Stelle werden sich Besucher die Einrichtung genauer ansehen. Und sie verrät schlussendlich auch sehr viel über den Bewohner einer Wohnung. Anhand des gewählten Einrichtungsstils lässt sich erkennen, wie die Bewohner ticken, heißt es häufig.

So lebt der Mann

Den Klischees zufolge ist eine minimalistische Einrichtung auf weiten Räumlichkeiten die typische Einrichtung für den Mann. Werden dann noch Metall und Leder in großen Mengen eingesetzt, lässt dies auf einen Macho schließen. Abgerundet wird das Bild durch eine riesige Stereoanlage und einen Flachbildfernseher, sowie Bilder wenig bekleideter Frauen im Wohnzimmer. Eine solche Wohnung lässt auf ein klassisches Bild der Männlichkeit schließen.

So lebt die Frau

Auch für Frauen gibt es typische Einrichtungen. Sie werden von rosa Farben und viel Plüsch geprägt. Aber auch das schwedische Wohnen kann typisch Frau sein. Hier kommen vor allem helle Holzmöbel in Frage, die meist weiß gestrichen sind. Geblümte Motive bei Wohntextilien und Co. lassen ebenfalls auf die typische Frau schließen. Männer fühlen sich in einer solchen Wohnung geradezu dazu aufgefordert, die Bewohnerin zu beschützen.

Ausnahmen bestätigen die Regel

Obwohl diese Klischees durchaus zutreffen können, gibt es natürlich auch Ausnahmen. So kann der liebevolle Vater durchaus einige Zeit den Hausmann spielen, obwohl er sehr männlich eingerichtet ist und die toughe Geschäftsfrau kann genauso auf einen hochflorigen, geblümten Teppich in den eigenen vier Wänden stehen.

Insofern sollte sich niemand dazu verleiten lassen, die Wohnungseinrichtung zum Anlass zu nehmen, um Menschen in bestimmte Schubladen zu stecken. Wichtiger ist die ganz persönliche Note bei der Einrichtung der Wohnung.

Nicht die Mode ist entscheidend

So sollte man sich stets klar machen, dass nicht nur die aktuellen, modischen Trends bei der Einrichtung berücksichtigt werden sollten. Vielmehr ist es von Bedeutung, dass man den eigenen Geschmack entscheiden lässt. Denn wer auf erdige und natürliche Farbtöne steht und aufgrund der aktuellen Trends seine Wohnung in poppigen Farben streicht, wird sich damit nicht lange wohlfühlen.

Selbst mit sehr dezenten und zurückhaltenden Farben muss die eigene Wohnung keineswegs langweilig aussehen. Mit kleinen Accessoires, Farbtupfern in Form von Vasen oder Blumentöpfen, einem Stilbruch bei den Materialien und Co. lässt sich die persönliche Note umsetzen. Der Stilbruch zwischen dem alten Bauernschrank, neben dem ein stylisches Designersofa aufgestellt wird, ist ein typisches Beispiel dafür.

Sinnvoll kann es sein, für die richtige Wohnungseinrichtung eine Planungssoftware zu nutzen. Sie sorgt dafür, dass man schon vor dem Aufstellen der Möbel genau sieht, welche Möbel wo am besten zur Geltung kommen oder welche Farben besonders gut miteinander harmonieren können.

Lass die Sonne in dein Haus

Juli 9th, 2010Posted by Redakteur

Die Farbe Orange gehört zu den kräftigsten Farben überhaupt und sie kann extrem viel ausdrücken. Mit viel Energie versorgt uns nicht nur der Saft der leckeren Frucht, sondern auch deren Farbe an den Wänden. Die Mischung aus Rot und Gelb macht uns fröhlich und lädt zum Verweilen ein. Sie holt den Sommer ins Haus, sowie die Frische und kann dadurch für mehr Vitalität sorgen. Deshalb ist sie auch in punkto Einrichtung heute immer wichtiger.

So wirken Räume, die in Orange gehalten sind, sehr vitalisierend und anregend. Sie fordern regelrecht zu gemütlichen Gesprächsrunden auf, weisen dabei aber dennoch eine warme und gemütliche Atmosphäre auf. Wer den Eingangsbereich Orange einrichtet, wird damit für einen ganz besonders herzlichen und warmen Empfang sorgen.

Passt Orange auch zu Ihnen?

Wenn Sie noch am Zweifeln sind, ob die trendige Knallfarbe Orange in Ihr Haus passt, scheuen Sie sich nicht, es erst einmal im Kleinen auszuprobieren. Statt der bekannten Farbmusterkärtchen sollten Sie allerdings eher auf einen Blumenstrauß setzen, der in den verschiedensten Orangetönen gebunden wird. Zum Einen zeigt er eine größere Wirkung, als die Farbmusterkärtchen. Zum Anderen können Sie ihn nicht nur im Kunstlicht des Baumarkts, sondern ebenfalls bei Tageslicht sehen.

Nichts übertreiben

Gerade aufgrund der enormen Frische und Kraft der Farbe Orange sollten Sie aber nicht gleich die ganze Einrichtung in diesen Ton tauchen. Besser ist es, Sie setzen Akzente. Teppiche und Vorhänge in Orange bewirken schon einiges. Auch eine einzelne Wand, die in einem kräftigen Orange gestrichen ist, kann viel erreichen. Bilder mit orangefarbenen Blumen oder abstrakten Motiven verhelfen ebenfalls zu mehr Sommerlichkeit im eigenen Heim.

Wem das nicht reicht, der kann auch zusätzlich Kissen und Decken oder Sofaüberwürfe in Orange auswählen. Hier können einfach alte Kissen- und Hussenbezüge ins Färbebad gegeben werden. Grundvoraussetzung ist natürlich, dass sie vorher weiß waren und idealerweise aus Baumwolle bestehen.

Orange richtig einsetzen

Die Farbe Orange ist stilneutral. Sie können sie also sowohl zum poppigen 1970er Jahre Stil einsetzen, als auch zum Landhaus-Stil. Ebenfalls unterstreicht ein knalliges Orange weißen Lack bei den Möbeln hervorragend oder es wird mit Holz und Flechtwerk kombiniert. In Verbindung mit Zitronengelb und Himbeerrot nimmt Orange eine exotische Wirkung ein. Man fühlt sich fast schon wie in Indien.

Orange ist aber nicht immer derselbe Farbton. Vielmehr entsteht schon beim Anmischen der Farbe ein Terracotta-Ton, ein Aprikosen- oder Mango-Ton. Selbst die lachsfarbenen Töne können schnell entstehen. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn Sie nicht gleich den richtigen Ton treffen. Manches Mal kann ein Apricot noch sinnlicher wirken. Versuchen Sie es einfach aus und haben Sie Mut, Ihren ganz eigenen Stil zu finden.

Maritimes Wohnen

Juli 1st, 2010Posted by Redakteur

Wer das Glück hat, am Meer zu leben, der muss wohl stets guter Laune sein. Das zumindest kann man annehmen, wenn man sich an seinen letzten Urlaub am Meer zurück erinnert. Zugegeben, die Fische, das Wasser und den Strand kann sich niemand in die eigenen vier Wände holen. Mit der richtigen farblichen Gestaltung und den passenden Accessoires allerdings, kann man sich sehr maritim einrichten.

Die beiden wichtigsten Farben für diesen Einrichtungsstil sind natürlich Blau und Weiß. Doch bei beiden gibt es große Unterschiede, die von Türkis und Azurblau über Champagner- bis Cremeweiß reichen. Am besten ist es, ein bunt gemixtes Potpourri aus allen Einzelfarben zu nutzen. Dann nämlich kann man eigentlich nichts falsch machen.

Ob nun die Wände blau und die Böden weiß gefärbt werden oder andersherum bleibt jedem selbst überlassen. Sogar ein Wandbild mit Schäfchenwolken und Co. ist möglich. Geflochtene Möbel, Sisalteppiche und Co. vervollkommnen das Bild. Damit wird es ein Leichtes sein, das maritime Flair in die eigenen vier Wände zu holen. Helle Holzmöbel werden mit Stahlwolle und etwas Kalkwachs bearbeitet. Dadurch erhalten sie einen schönen silbrigen Glanz. Kieselsteine, die möglichst groß und rund geschliffen sind, werden im Raum verteilt. Sie erwecken das Gefühl des Meeres.

Dekoideen für das maritime Flair

Die Möbel aus dem Garten werden beim maritimen Einrichten das Gefühl verleihen, man befände sich draußen. Gekalkte Wände statt Tapeten sind ein absolutes Highlight. Viel Holz, viel Flechtwerk, Keramik und Leinen – das ist alles, was man an Materialien benötigt, um die maritime Einrichtung zu ermöglichen. Ebenfalls kann es schon mit den Geschirrtüchern in blau-weißen Musterungen zu einem Gefühl von Meer kommen.

Ein paar Muscheln, die auf einem Tablett drapiert werden oder etwas Schilfgras in der Bodenvase setzen weitere maritime Akzente, die sich sehen lassen können. Ebenfalls können ein paar Postkarten vom Meer an die Wand gepinnt werden oder man nimmt ein Mobile aus Bambus zu Hilfe, um sich das Flair des Urlaubs ins eigene Haus zu holen.